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Unser Service für Künstler – Wir machen (fast) alles für Sie!

Was können wir für Ihr Kunstprojekt tun?

Mit langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern können wir auch Sie mit Ihrem Projekt unterstützen. An der Schnittstelle zwischen bildhauerischer Kunst und modernen technischen Methoden fühlen wir uns Zuhause. 3D-Druck, 3D-Scannen, digitales Modellieren und viele weitere Techniken setzen wir hierfür ein.

  • Vergrößerungen und Verkleinerungen bestehender Kunstwerke
  • 3D-Scannen von Kunstwerken, auch vor Ort
  • Veränderungen und Optimierungen digitalisierter Modelle nach Wünschen des Künstlers
  • Erstellen von Basismodellen zum Weiterbearbeiten
  • Erstellen von Gussmodellen für den Metallguss mit langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Gießereien
  • Projektvisualisierungen
  • Digitale Ideenverwirklichung

Wir können Ihre Skulptur vergrößern, verkleinern und fast beliebig verändern. Wir scannen Ihr Modell in 3D, entweder in unseren Räumlichkeiten oder bei Ihnen vor Ort – europaweit!

Wir erstellen Ihnen auf Wunsch ein Basismodell in einem unserer zahlreichen Werkstoffe, dass Sie nach Belieben weiterbearbeiten können.

Gerne visualisieren wir auch Ihr Projekt für Ausschreibungen oder Präsentationen auf Messen, in Ausstellungen und Museen.

Abbildung: Links die 3D-Scandaten des Originals, rechts eine in Scheiben zerschnittene Variante des Kunstwerks, als Gussmodell für den Bronzeguss einer Kleinserie

Egal was Sie planen, eine Anfrage lohnt sich. Die Möglichkeiten der digitalen Modellbearbeitung sind fast unbegrenzt!

Planen Sie ein künsterlisches Projekt, dass mit digitalen Methoden unterstützt werden kann? Wollen Sie eine Skulptur durch mathematische Strukturen, besondere Bilddaten oder handwerklich zu aufwendige Prozesse an der Oberfläche oder in der gesamten Struktur modifizieren? In einem gemeinsamen Gespräch können wir Ihnen unsere Möglichkeiten vorstellen und Lösungswege für Ihr Vorhaben skizzieren.

Bei uns ist Ihre Kunst in guten Händen!

Ob wir ein Projekt im Rahmen unserer Website oder an anderer Stelle beschreiben, liegt selbstverständlich immer beim Künstler. Für alle Projekte, die wir auf dieser Seite vorstellen, haben wir die ausdrückliche Erlaubnis der jeweiligen Künstler erhalten.

Jegliche Daten, die wir im Zusammenhang mit einem Auftrag von Künstlern erhalten, behandeln wir stets vertraulich. Dies ist für uns ein ebenso wichtiger Grundsatz, wie für viele Künstler, mit denen wir zusammenarbeiten. Ihre Daten befinden sich bei uns in guten Händen!

Das originale Tonmodell im Atelier des Künstlers. Aufgrund der Größe scannten wir teilweise von der Leiter und von einem mobilen Gerüst aus. Da das Modell ständig feucht gehalten werden musste, um Risse zu verhindern, war es ein großer Vorteil, dass wir mit unseren mobilen 3D-Scannern schnell vor Ort sein konnten und die Skulptur innerhalb eines Tages schließlich digitalisiert hatten.

Detailaufnahme des Kopfes der Statue

Das fertige Gussmodell mit einer Höhe von über 3 Metern vor unserem Hallentor

Projektvorstellung: Skulptur „Sie blieb“

Der Künstler Jonas Burgert beauftragte uns damit, ein über 3 Meter hohes Tonmodell mit unseren 3D-Scannern zu erfassen und für den Bronzeguss ein Gussmodell in Originalgröße und eines in 1,30 Metern Höhe herzustellen. Da das Tonmodell nicht transportabel war und im Atelier des Künstlers täglich befeuchtet und abgedeckt werden musste, um keine Risse zu entwickeln, reisten wir zeitnah nach Berlin und scannten die Skulptur vor Ort ein.

Detail, dass die Statue in den Händen hinter dem Rücken hält

Aufgrund der Größe arbeiteten wir mit Leitern und einem Gerüst, um jeden Bereich der großen Statue zu erfassen. Auf diese Weise entstanden mehr als 20 Einzelscans, die wir dann mit unserem Computer und der 3D-Scansoftware noch vor Ort zu einem vollständigen digitalen Modell zusammenrechneten und so auf Vollständigkeit überprüfen konnten. Innerhalb eines Tages war die gesamte 3D-Scanarbeit abgeschlossen.

Durch die hohe Geschwindigkeit des 3D-Scannens werden Atelier-Räume nur für kurze Zeit blockiert und die Künstler können meist schon am selben Tag wieder zu ihrem gewohnten Arbeitsablauf zurückkehren. Das handwerkliche Abformen in Silikon hätte dagegen bei einem vergleichbar großen und detailreichen Objekt viele Tage in Anspruch genommen und einen großen Bereich des Ateliers belegt. Die Digitalisierung durch den 3D-Scan hatte auch den Vorteil, dass der Künstler sich nicht auf eine Größe für das Gussmodell festlegen musste, denn zum Zeitpunkt des 3D-Scannens waren die späteren Ausführungen noch in Planung.

Zurück in den EGO3D-Räumlichkeiten erstellen wir digitale Vorschaubilder des Modells von allen Seiten, damit der Künstler sich selbst vom Endergebnis überzeugen konnte. Als dann die endgültigen Größen feststanden, stellten wir mit unseren 3D-Druckern ein Gussmodell in Originalgröße und eine Verkleinerung in 1,30 Metern her und lieferten diese an die beteiligte Gießerei.

Die fertig gegossene, vom Künstler bemalte Bronzeskulptur „Sie blieb“ in der Ausstellung.
Bildquelle: Lepkowski Studios

„Jonas Burgert […] is one of the main figures of the current international art scene“

(Wall Street Intenational Magazine, 07. Februar 2020)

Projektvorstellung: 5 x 3 Meter große Flechtenstruktur

Digitales Modell, farblich in Baugruppen unterteilt. Die gesamte Zerlegung der Figur in Baugruppen und diese wiederum in Einzelteile wurde minutiös geplant und umgesetzt, um trotz über 400 Teile den abschließenden Zusammenbau problemlos durchführen zu können.

Ein größeres Einzelteil wird aus dem Drucker geholt. Insgesamt wurde die Skulptur aus über 400 solcher Teile zusammengesetzt. Gesamtoberfläche der Skulptur: 35 m²

Einzelteile werden zusammengefügt

Einzelteile und Baugruppen in der EGO3D-Werkstatt
Gut zu erkennen ist, dass die Spitzen in einem anderen Material gedruckt wurden. Dieses Material ist ausbrennbar und bot so der Gießerei, diese Bereiche im Wachsausschmelzverfahren anstatt im Sandguss herzustellen.

 

Eines der größten Projekte, die wir bisher umgesetzt haben, war eine fünf Meter breite und drei Meter hohe flechtenartige Skulptur, die Oberfläche betrug beeindruckende 35m². Die Künstlerin hatte bereits das digitale Modell angelegt und beauftragte uns damit, das Gussmodell für die Gießerei herzustellen. Die große Herausforderung lag in der filigranen Struktur des Kunstwerks. Ähnlich einem Baum war das gesamte Objekt stark verzweigt.

Während der Projektumsetzung wurde die Ausrichtung und Neigung festgelegt, mit der die spätere Skulptur aufgestellt werden sollte. Daher optimierten wir noch den Querschnitt des “Hauptstamm” des Objektes, in direkter Absprache mit den Statikern, die die statischen Berechnungen für die Skulptur übernommen hatten. Bei digitalen Modellen lassen sich solche Problemstellungen sehr gut lösen, da wir jederzeit Flächen- und Volumenberechnungen machen, sowie Querschnitte und alle erdenklichen Perspektiven eines Objektes anzeigen können.

Aufgrund der Größe und der starken Verzweigung der Skulptur zerschnitten wir das Objekt in ca. 400 Einzelteile. Dann wurde jedes Teil in einem unserer 3D-Drucker hergestellt. Um möglichst schnell voranzukommen, liefen bei uns Phasenweise 15 Drucker parallel. Nur so war es möglich, die über 4200 Druckstunden innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens umzusetzen. Die filigranen Spitzen der einzelnen Äste druckten wir dabei in einem ausbrennbaren Material, damit die Gießerei diese im Wachsausschmelzverfahren herstellen konnte, während der Großteil der Skulptur im Sandguss gefertigt wurde.

Um beim Zusammenbau der über 400 teils sehr ähnlichen Teile nicht durcheinanderzukommen, legten wir bereits vor dem Zerschneiden am Rechner ein Benennungssystem fest. Jedes Einzelteil bekam eine eindeutige Bezeichnung. Zusätzlich haben wir für die Montage in der Gießerei noch ein farbliches System für die Schnittstellen aller Baugruppen angelegt.

Dementsprechend gut vorbereitet, wurden in unserer Werkstatt die Einzelteile zu größeren Baugruppen zusammengefügt, die sich für den späteren Transport in die Gießerei eigneten. Auch hier war es wichtig, ständig den Überblick über die Vielzahl an Objekten zu behalten, die einen Großteil unserer Werkstatt in Beschlag nahmen.

Schlussendlich lieferten wir die Baugruppen der beteiligten Gießerei an, wo dann ebenfalls in vielen Einzelteilen gegossen und daraus die fertige Skulptur zusammengeschweißt wurde.

Dieser Auftrag war sicher eine nicht alltägliche Herausforderung für uns. Aber für solche Projekte brennen wir! Es ist jedes Mal etwas besonderes, wenn wir mit unserer Erfahrung und unserer Technik an solchen Kunstprojekten beteiligt sind und zur Umsetzung ungewöhnlicher Ideen beitragen können!

Die Baugruppen bei der Auslieferung. Die Schnittstellen sind farblich markiert, um den Aufbau zu erleichtern

Projektvorstellung: Große Bowlskulptur für den Rathausplatz in Sandnes (NOR)

2018 bekamen wir den Auftrag, nach Vorgaben eines Künstlers eine große schüsselartige Skulptur herzustellen, die später im öffentlichen Raum aufgestellt werden sollte. Ein Großteil der Oberfläche sollte musterartig von ca. 8000 Durchgangslöchern versehen sein. Wir bekamen vom Künstler digitale Daten, die anzeigten, wo die Löcher platziert werden mussten.

Das fertige Kunstwerk in Sandnes, Norwegen
Quelle: Mikkel Wettre / Sandnes kommunes kunstsamling

Design-Entwurf der Skulptur

Die Einzelteile passen fugenlos aneinander, trotz unterschiedlicher Herstellungsmethoden (3D-Druck und CNC-Fräsen)

Da sich das Lochmuster auf der kreisrunden Skulptur achtmal wiederholte, planten wir gemeinsam mit der Gießerei, dass wir nur einen Kreisausschnitt von 45° herstellen würden, der dann zum Abformen dienen und schließlich acht mal gegossen werden würde. Um die Entformbarkeit zu gewährleisten, deuteten wir die 1000 Löcher auf dem Teilstück nur an. Auch den nach innen gebogene Rand haben wir hinsichtlich der Abformbarkeit optimiert.

Da das Teilstück gewölbt war wie ein Oberflächensegment einer Kugel, stellten wir für das Abformen in Sand einen Aufstampfboden her. So war gewährleistet, dass das Bauteil den hohen Druck beim Stampfen des Form­sandes stand hielt. Die einzelnen Streben des Aufstampfbodens wurden in Holz gefräst, so dass das Bauteil exakt auf die gesamte Konstruktion des Aufstampfbodens passte.

Anhand unserer Vorschaubilder des digitalen Modells konnte der Künstler erkennen, dass die nach innen gewölbte Kante der Skulptur zu dünn angelegt war. Da auf dem umlaufenden Außenbereich der Skulptur später Menschen würden sitzen können und sich eventuell an der Kante festhalten würden, musste diese angenehm zu greifen sein. Also änderten wir diesen Bereich im digitalen Modell – ein großer Vorteil bei der digitalen Modellierung: Oft können anhand unserer Vorschaubilder vorher nicht berücksichtigte Aspekte noch rechtzeitig erkannt und optimiert werden.

Der innere Kreis der Skulptur war der einzige nicht gewölbte Bereich. Hier stellten wir den gesamten Kreis her, an dem später die acht gegossenen, identischen Teilstücke angeschweißt werden konnten. Schließlich frästen wir das Teilstück und den Innenkreis auf unserer größten CNC-Fräse. Den nach innen gewölbten Rand der Skulptur wiederum stellten wir im 3D-Druck her. Schließlich lieferten wir die Bauteile bei der beteiligten Gießerei ab.

Heute steht das Kunstwerk vor dem neuen Rathaus der südnorwegischen Hafenstadt Sandnes.

Digitale Konstruktion des Aufstampfbodens. Die einzelnen Streben wurden so konstruiert, dass das gefräste Teilstück der Bowl später auf den Milimeter passgenau darauf abgelegt werden konnte.

fertiger Aufstampfboden. Die Oberseite der Streben ist leicht gewölbt und wurde daher gefräst

Gefrästes Bauteil auf dem Aufstampfboden

Teilstück des 3D-gedruckten Randes der Skulptur

Die fertig gegossene und verschweißte Bronzeskulptur erhält den letzten Schliff in der Gießerei.

Die originale Skulptur „Der Akrobat“ aus Multiplex, aufwändig verschliffen und poliert.
Quelle: Jörg W. Schirmer

Das Muster, dass uns der Künstler zur Verfügung stellte. Basierend auf dieser Zeichnung erstellten wir Werkzeuge in einem unserer Programme, die es uns ermöglichten, dieses Muster in die Oberfläche der Skulptur zu „gravieren“.
Bildquelle: Jörg W. Schirmer

Projektvorstellung: Der Akrobat

Die Skulptur „Der Akrobat“ von Jörg W. Schirmer besteht aus Multiplex und ist ca. 2 Meter lang. Der Künstler beauftragte uns, die Skulptur  mit unseren 3D-Scannern einzuscannen und zu verkleinern, um eine Kleinserie in Bronze herstellen zu können. Darüber hinaus plante der Künstler, die Oberfläche anders zu gestalten. Das Ziel war es, den Akrobaten mit einem Muster über den ganzen Körper hinweg zu versehen, das später nach dem Guss auch farblich abgesetzt werden konnte.

Der Künstler hatte durch das digital vorliegende Modell die Möglichkeit direkt mit EGO3D in Zusammenarbeit verschiedene Musterentwürfe auszuprobieren und zu visualisieren, bis ein spannendes Ergebnis in seinem Sinn entstand.

Schließlich entschied sich der Künstler für ein Muster aus unregelmäßigen Fünfecken und gab uns hierfür eine Schwarzweißzeichnung. Anhand dieser konnten wir in einem unserer Programme für digitale Bildhauerei Werkzeuge erstellen, mit denen sich das Muster in die Oberfläche eingravieren ließ.

Zusätzlich zur Oberflächengestaltung plante der Künstler auch, die Hauptbetrachtungsrichtung der Skulptur von der rechten Seite auf die linke Seite zu wechseln. Um weiterhin die gewünschte perspektivische Wirkung aus Sicht des Betrachters beizubehalten, die durch die teils stark vergrößerten Körperpartien erzeugt wird, spiegelten wir nach Vorgabe des Künstlers den kompletten Oberkörper, beließen den Unterkorper jedoch unverändert.

Während der Umsetzung bekam der Künstler von uns Vorschaubilder, so dass er das Ergebnis begutachten und schließlich freigeben konnte. Dann wurde die Skulptur mit einem unserer 3D-Drucker ausgedruckt und diente der beteiligten Gießerei als Gussmodell für die Kleinserie.

Der fertige Guss des Akrobaten. Nach dem Guss bearbeitete der Künstler die Oberfläche jedes einzelnen Modells. Er brachte dazu Farben in die Tiefen des eingravierten Musters ein. Durch diese Nachbearbeitung konnte der Künstler jedes Einzelstück der Kleinserie zu einem Unikat machen.
Bildquelle: Jörg W. Schirmer

Präsentationsmodell des Künstlers und auf 1,80 m vergrößertes Gussmodell aus PU200, einem handwerklich sehr gut nachbearbeitbaren Material

Die fertig gefrästen Modelle bestanden aus einem Material, dass der Künstler gut nachbearbeiten konnte. So konnte er den Charakter der Miniaturmodelle soweit abändern, dass das Erscheinungsbild seinen Wünschen für die fertigen Skulpturen entsprach. Während der Künstler bei groben Arbeiten mit einer Flex abgebildet ist, ist unser Material jedoch so weich, dass es auch von Hand mit einer Feile oder einem Teppichmesser bearbeitet werden kann.
Auf Wunsch können wir von EGO3D solche Arbeiten (wie z.B. Kanten Schärfen, Details verfeinern) auch digital vornehmen.
Foto Quelle: Atelier Stratmann

Projektvorstellung: Schmelzer-Skulpturen

Im Dezember 1987 wurde nach 133 Jahren der letzte Hochofen in Hattingen ausgeblasen. Zur Erinnerung an die Geschichte der „Stahlstadt“ Hattingen wurden auf den Tag genau 32 Jahre später zwei Schmelzer-Skulpturen auf dem Marktplatz in Welper eingeweiht. Die Kunstwerke wurden vom Künstler Egon Stratmann entworfen. Die beiden Skulpturen bekamen die Namen „August“ und „Rainer“ und erinnern damit an die gleichnamigen Stahlarbeiter, die in ihren Silbermänteln auf Demonstrationen gegen die Schließung der Stahlwerke immer vorangingen.

Der Künstler Egon Stratmann beauftragte EGO3D damit, seine Präsentationsmodelle zu vergrößern und als Gussmodelle für den Aluminiumguss herzustellen. Dafür scannten wir die zwei Figuren mit einem unserer 3D-Scanner ein und vergrößertem die digitalen Modelle. Anschließend frästen wir die nun 1,80m großen Skulpturen in einem gut nachbearbeitbaren Material (PU200). So konnte der Künstler abschließend an den großen Gussmodellen noch Hand anlegen und den „letzten künstlerischen Schliff“ durchführen.

Schließlich wurden die Figuren in Aluminium gegossen, passend zu den Silberanzügen, die die beiden Stahlarbeiter sowohl einst bei der Arbeit, als auch bei den Demonstrationen immer trugen.

Die fertigen Aluminiumskulpturen auf dem Marktplatz in Welper. Die Fotos stellte uns das Atelier Stratmann zur Verfügung.

Projektvorstellung: Büsten für Kunstinstallation

Die Künstlerin Anna Ehrenstein beauftragte EGO3D, für Ihre Kunstinstallation „Zen for Hoejabi“ zwei lebensgroße Büsten nach ihren Vorgaben und Bildvorlagen zu Modellieren. Die Büsten waren identisch und trugen jeweils ein Kopftuch. Da sie später gegenüber aufgestellt werden sollten und mit den Mündern ein schmales Mundstück halten sollten, simulierten wir während des Modellierens und in den Vorschaubildern bereits die Aufstellung. So konnten wir gewährleisten, dass die Büsten sich später wie geplant in die Installation einfügen ließen.

Anna Ehrenstein setzt sich in dieser Arbeit unter anderem mit dem Hijab auseinander, nicht nur als religiös funktionalisierter Kopfbedeckung, sondern auch und immer mehr als modischem Accessoire und Alltagsgegenstand. Darüber hinaus greift die Arbeit auch die immer stärkere digitale Vernetzung unserer Lebenswelt auf, symbolisiert durch Smartphones und nicht durch zuletzt unsere Büsten, die passenderweise im 3D-Druck entstanden.

„… ihre Arbeit dazu war einfach toll.“

Anna Ehrenstein schrieb zum Kunstwerk und der Zusammenarbeit: „Ich habe die Skulptur, nachdem sie in der Schweiz ausgestellt wurde, der Sammlung des Museums geschenkt. Es ist das erste Werk, welches ich in einer Sammlung habe und ihre Arbeit dazu war einfach toll. […]“

Das Beispiel zeigt, gerade bei modernen Kunstinstallationen und Skulpturen kann die 3D-Technik manchmal eine Unterstützung für die Umsetzung des Künstlers sein. Wir arbeiten gerne mit Künstlern zusammen und interessieren uns ausdrücklich auch für ungewöhnliche Projekte, bei denen wir mit unseren digitalen Möglichkeiten assistieren können.

„Zen for Hoejabi“ von Anna Ehrenstein
Quelle: Anna Ehrenstein, Philipp Ottendörfer/Fotomuseum Winterthur

„Zen for Hoejabi“ von Anna Ehrenstein (Ausschnitt)
Quelle: Anna Ehrenstein, Philipp Ottendörfer/Fotomuseum Winterthur

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